Susanne Geer
Liebe Musikfreunde...


es ist so weit, Sie halten das druckfrische Programm des ERFTKREIS ZYKLUS 2017 in den Händen.

Jedes Jahr ist es erneut eine spannende Herausforderung, die Künstler, Programme und die Konzertorte neu zu mischen.

Schauen Sie mal genau hin: 2017 werden 42 Musiker mit 15 unterschiedlichen Nationalitäten mehr als 60 Werke, von Komponisten aus mehr als 20 verschiedenen Ländern, in unserem ERFTKREIS ZYKLUS darbieten. Warum erwähne ich das? Es ist für uns selbstverständlich, Musik als Universalsprache zu erleben, die mühelos Grenzen überwinden und Verbindungen schaffen kann. Sie ist damit Spiegelbild einer offenen aber auch kritischen Gesellschaft. Denn Grundlage besonders der Kammermusik ist immer eine große Dialogbereitschaft. Jedes Ensemble ringt immer wieder um eine neue Interpretation derWerke. Dies ist eine permanente Diskussion, ein immer wieder neues Ausprobieren und letztendlich ein immer wieder neu zu vereinbarendes Ergebnis. Genauso sind wir Zuhörer im Dialog mit den Musikern und lassen uns mal mehr oder weniger auf eine Interpretation oder ein Werk ein. Genau das ist spannend. Wir sollten neugierig bleiben, um die Lebendigkeit der Musik zu spüren und in unseren Konzerten zu erleben.

In diesem Sinne hoffe ich, Sie finden in unserem Programmheft ausreichend „Diskussionsstoff“.

Erstmalig werden wir im Rittergut Haus Orr ein Konzert anbieten, erstmalig wird ein Cembalo im ERFTKREIS ZYKLUS erklingen und erstmalig werden wir live Musik zu Kinoszenen kombinieren. Junge Ensembles wie das ausgezeichnete Aris Streichquartett oder das holländische Amstel Saxofonquartett treten in einen musikalischen Wettstreit mit so arrivierten Ensembles wie dem Bartholdy Quintett. Ausgesuchte Solisten und spannende Ensembles aus Klassik und Weltmusik kommen in die wunderbaren Räume des ERFTKREIS ZYKLUS.

Danken möchte ich allen Sponsoren, Partnern und Förderern, die den ERFTKREIS ZYKLUS ermöglichen und den Stellenwert der Kultur in unserer Gesellschaft erkennen und unterstützen.

Ich freue mich auf die nächste gemeinsame Saison.

Herzlichst
Susanne Geer